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FAQ2020-11-25T00:03:12+01:00

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR MAKLERTÄTIGKEIT

1. Warum lohnt es sich, einen Immobilienmakler zu beauftragen?2020-09-22T17:26:16+02:00

Egal ob Sie eine Immobilie verkaufen, vermieten oder erwerben wollen: Der Verkauf oder Erwerb einer Eigentumswohnung, Mietwohnung, eines Grundstücks oder einer Anlageimmobilie ist immer mit Aufwand verbunden. Ein Immobilienmakler übernimmt für Sie den gesamten Kauf- und Verkaufsprozess und spart Ihnen somit Zeit und Nerven.

Ein professioneller Immobilienmakler verfügt zudem über die notwendige Erfahrung und praktische Kompetenz, um die Marktgegebenheiten richtig einzuschätzen und für Sie das bestmögliche Angebot zu finden. Dadurch lassen sich realistische Kauf- und Mietpreise für Anlageimmobilien, Eigentumswohnungen, Mietwohnungen oder Grundstücke ermitteln. Durch seine Kenntnis des Immobilienmarktes ist ein Immobilienmakler außerdem vor allen anderen bestens über geplante Bauvorhaben, verfügbare Grundstücke und günstige Investitionsgelegenheiten informiert. Ein Informationsvorsprung, von dem Sie profitieren, wenn Sie auf der Suche nach günstigen Immobilien sind.

2. Wie viel ist meine Immobilie wert?2020-09-22T17:27:09+02:00

Die Wertermittlung einer Immobilie hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. In die Immobilienbewertung miteinbezogen werden zum Beispiel der Zustand der Immobilie, Lage, Alter und die aktuelle Marktsituation. All diese Faktoren werden bei der Wertermittlung von einem Gutachter geprüft. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Wertgutachten für Ihre Immobilie. Fragen Sie hier unverbindlich Ihre persönliche Wertermittlung an.

3. Welche Leistungen erbringt der Immobilienmakler?2020-09-25T14:37:15+02:00

Ein Immobilienmakler ist primär mit der Vermittlung von Immobiliengeschäften befasst. Dies beinhaltet vor allem den Kauf und Verkauf (bzw. die Vermietung) von Wohnungen, Häusern, Grundstücken oder Geschäftsräumlichkeiten.

Die Leistungen eines Immobilienmaklers umfassen dabei die Aufbereitung aller erforderlichen Unterlagen, die Vermarktung des Objekts und eine ausgiebige Kundenbetreuung. Darunter fallen zum Beispiel Verkaufs- und Vermietungsgespräche, Hilfestellung bei der Finanzierung, die Annahme von Kauf- und Mietangeboten sowie die Begleitung des Kunden bis zur Vertragsunterfertigung. Durch ihre fundierte Ausbildung und Expertise beraten unsere Immobilienmakler bei der Anschaffung oder Vermarktung von Immobilien professionell und zielführend. Mehr zu den Leistungen von Global Real Partners Immobilien finden Sie hier.

4. Hat ein Alleinvermittlungsauftrag Vorteile?2020-09-25T14:38:00+02:00

Ein Alleinvermittlungsauftrag bedeutet, dass – anders als bei einem schlichten Maklervertrag – exklusiv nur ein Makler mit der Suche nach neuen Interessenten für ein bestimmtes Objekt beauftragt wird. Ein solcher Vertrag wird in der Regel nur auf eine befristete Dauer – bei Konsumenten sind dies für die Vermittlung von Miet- und Pachtverträgen höchstens drei Monate, bei Kaufverträgen höchstens sechs Monate – abgeschlossen. Der Vorteil: Beim Alleinvermittlungsauftrag verpflichtet sich der Makler, aktiv nach Interessenten zu suchen und ehest möglich den Auftrag zur Zufriedenheit des Auftraggebers abzuschließen. Durch die alleinige Zuständigkeit eines Maklers kann sich dieser noch gezielter auf die Vermarktung des jeweiligen Objekts konzentrieren und so noch schneller passende Angebote finden.

5. Kann ich mehrere Makler beauftragen?2020-09-25T14:39:31+02:00

Selbstverständlich steht es Ihnen völlig frei, mehrere Makler für die Vermarktung Ihrer Immobilie zu beauftragen. Bei einem allgemeinen Maklervertrag ist der jeweilige Makler dem Auftraggeber allerdings nicht verpflichtet, ein Geschäft zu vermitteln und kann somit tätig werden, muss es aber nicht. Erfahrungsgemäß ist diese Vorgehensweise für Immobilieneigentümer zumeist allerdings nicht ideal, da diese mitunter die Exklusivität der angebotenen Immobilie in der Wahrnehmung der Konsumenten negativ beeinflussen und somit auch Auswirkungen auf die Preisgestaltung haben kann.

6. Kann ich einen Maklervertrag kündigen?2020-04-20T11:15:21+02:00

Ja. Einen schlichten Maklervertrag können Sie jederzeit kündigen. Beim Alleinvermittlungsauftrag, der für eine befristete, angemessene Dauer abgeschlossen wird, ist eine frühzeitige Auflösung nur aus wichtigen Gründen möglich. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn das Vertrauensverhältnis zum jeweiligen Vertragspartner in einem so schweren Ausmaß gestört wurde, dass das Vertragsverhältnis nicht mehr zumutbar ist.

7. Was bedeutet Doppelmakler?2020-04-20T11:17:51+02:00

Ein Immobilienmakler vermittelt in der Regel zwischen Eigentümerseite und Interessenten, er ist somit für beide Seiten des Immobiliengeschäftes tätig. In dieser Funktion ist der Makler bestrebt, beide Interessen zu vertreten und ist verpflichtet, Konsumenten auf diese Tätigkeit hinzuweisen.

8. Was ist mit „wirtschaftliches und/oder persönliches Nahverhältnis“ gemeint?2020-04-20T11:18:33+02:00

Ein Immobilienmakler vermittelt in der Regel zwischen Eigentümerseite und Interessenten, er ist somit für beide Seiten des Immobiliengeschäftes tätig. In dieser Funktion ist der Makler bestrebt, beide Interessen zu vertreten und ist verpflichtet, Konsumenten auf diese Tätigkeit hinzuweisen.

9. Ich soll vorab FAAG-Bestimmungen zustimmen. Was ist das?2020-09-25T14:41:58+02:00

Seit Juni 2014 gilt in Österreich die EU-Verbraucherrecht-Richtlinie 2011 mit dem geänderten „Fern- und Auswärtsgeschäfte Gesetz“ (FAAG).

Auswärtsgeschäft bedeutet dabei ein Vertragsabschluss außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten bei gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit von Unternehmer und Konsument. Ein Beispiel wäre ein schlichter Maklervertrag, der vor Ort unterzeichnet wird. Ein Fernabsatzgeschäft meint den Vertragsabschluss zwischen Unternehmer und Konsument ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit unter Zuhilfenahme von Fernabsatzkommunikationsmitteln. Dies trifft zum Beispiel auf Provisionsvereinbarungen über Immobilienportale oder die Maklerwebsite auf elektronischem Wege zu. Konsumenten haben hierbei das Recht, innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen von Verträgen zurückzutreten.

Dies bedeutet für Immobilieninteressenten: Wenn Sie die Dienstleistung des Immobilienmaklers bereits vor Ablauf der 14-tägigen Rücktrittsfrist in Anspruch nehmen wollen, sind folgende Schritte nötig:

– Der Makler belehrt Sie über das Rücktrittsrecht.
– Er stellt Ihnen ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung.
– Er holt sich die ausdrückliche Bestätigung des Konsumenten, dass er vorzeitig tätig sein soll.
– Der Konsument bestätigt, dass ihm bewusst ist, dass er bei vollständiger Erfüllung der Maklervereinbarung vor Rücktrittsfrist dieses Rücktrittsrecht verliert.

Eine Provisionszahlung ist nach wie vor nur bei erfolgreichem Abschluss des Geschäfts zu leisten, Konsumenten entsteht somit durch die Bestätigung der FAGG keinerlei Nachteil.

10. Warum erhalte ich eine Widerrufsbelehrung?2020-09-25T14:46:21+02:00

Wenn Sie per E-Mail, Telefon, über unsere Website oder ein Immobilien-Portal eine Anfrage stellen, entsteht dadurch automatisch ein Fernabsatzvertrag. Es ist in diesem Fall unsere gesetzliche Verpflichtung, Sie über Ihr Widerrufsrecht zu belehren. Das Wichtigste für Sie: Es entstehen für Sie bei Abschluss eines Fernabsatzvertrags keinerlei Kosten. Erst wenn eine erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie stattgefunden hat, wird die vereinbarte Provision fällig. Für alle zuvor stattfindenden Leistungen, wie zum Beispiel Besichtigungen, fallen selbstverständlich keine Kosten an.

11. Ich möchte eine Immobilie besichtigen. Ist die Besichtigung unverbindlich und kostenlos?2020-09-25T14:47:57+02:00

Ja. Sie können jede Immobilie mit einem Makler selbstverständlich kostenlos besichtigen. Nur bei Zustandekommen des Miet- oder Kaufvertrages erhält der Immobilienmakler eine erfolgsabhängige Provision. Aus diesem Grund wird in der Regel vor der Besichtigung, für den Fall einer erfolgreichen Vermittlung, ein Maklervertrag mit ihm abgeschlossen.

12. Was ist ein Energieausweis und braucht jedes Objekt einen?2020-09-25T14:49:25+02:00

Ein Energieausweis gibt Auskunft über die rechnerisch ermittelte Gesamtenergieeffizienz eines Objekts. Dies lässt Rückschlüsse auf mögliche Verbesserungsmaßnahmen zu. Bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung von Gebäuden oder einzelnen Objekten (wie zum Beispiel Wohnungen) ist der Verkäufer/Vermieter gesetzlich verpflichtet, dem Interessenten einen höchstens 10 Jahre alten Energieausweis vorzulegen. Dies muss vor Abgabe der Vertragserklärung passieren und der Ausweis muss innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss ausgehändigt werden. Auch in Anzeigen in Druckwerken oder in elektronischen Medien, wie zum Beispiel Immobilienplattformen, ist der Heizwärmebedarf sowie der Gesamtenergieeffizienzfaktor anzugeben.

13. Welche Honorare fallen bei Vermietung oder Verkauf einer Immobilie an?2020-09-25T14:53:16+02:00

Wenn Sie einen Immobilienmakler mit dem Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie beauftragen, fallen bei erfolgreichem Abschluss bestimmte Vermittlungsprovisionen an.

Für den Verkauf von Immobilien gelten folgende Vermittlungsprovisionen:

Wert bis € 36.336,-: 4 %
Wert von € 36.336,- bis € 48.448,-: € 1.453,-
Wert ab € 48.448: 3 %

Hierbei handelt es sich um Nettoprovisionen, d.h. es wird noch der gültige Umsatzsteuersatz von derzeit 20% hinzugerechnet.

Für die Vermittlung von Mietverträgen über Häuser und Wohnungen gelten folgende Vermittlungsprovisionen:

Vermittlung von unbefristeten Mietverträgen (Höchstbetrag):

2 Bruttomonatsmieten

Vermittlung von befristeten Mietverträgen (Höchstbetrag):

Frist weniger als 3 Jahre: 1 Bruttomonatsmiete
Frist über 3 Jahre: 2 Bruttomonatsmieten

Für die Vermittlung von Gewerbeimmobilien können vom Vermieter 3 Bruttomonatsmieten verlangt werden.
Für den Mieter von Gewerbeimmobilien fallen in der Regel folgende Vermittlungsprovisionen an:

Unbefristete Verträge oder länger als 3 Jahre:
3 Bruttomonatsmieten

Befristung auf mindestens 2 Jahre, höchsten 3 Jahre:
2 Bruttomonatsmieten

Befristung auf weniger als 2 Jahre:
1 Bruttomonatsmiete

14. Was ist das VRUG?2020-09-25T14:55:21+02:00

VRUG ist die Abkürzung für das Verbraucherrechte-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Dieses dient der Umsetzung der europäischen Verbraucherrechte-Richtlinie, die im Immobilienbereich vor allem durch die Einführung des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes FAAG erhebliche Relevanz hat. Dieses sieht nämlich für Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge gewisse Informationspflichten und ein Widerrufsrecht vor. Davon sind im Immobilienbereich vor allem Maklerverträge betroffen. Alle näheren Informationen zum FAGG finden Sie hier.

INFORMATIONEN ZUM THEMA EIGENTUM

15. Ich möchte meine Eigentumswohnung / Haus / Grundstück verkaufen. Muss ich Steuern zahlen?2020-09-25T14:56:31+02:00

Ja. Seit 1.4.2012 unterliegt jeder Verkäufer privater Liegenschaften grundsätzlich der Immobilienertragssteuer (ImmoEst) in Höhe von 30 Prozent. Zu unterscheiden ist allerdings zwischen sogenannten Altfällen und steuerverfangenen Immobilien, für die unterschiedliche Steuersätze anfallen.
Für steuerverfangene Immobilien, die ab dem 1.4.2002 angeschafft wurden (oder ab dem 1.4.1997, für den Fall, dass eine Teilabsetzung für Herstellungsaufwendungen beansprucht wurde), fallen in der Regel 30 Prozent des Veräußerungsgewinns an (die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Verkaufspreis). Instandsetzungsmaßnahmen oder nachträgliche Herstellungsmaßnahmen können sich dabei steuermindern auswirken.
Altfälle sind jene Immobilien, die vor dem 31.3.2002 erworben wurden. Für diese beträgt die effektive Besteuerung lediglich 4,2 Prozent des Kaufpreises bzw. 18 Prozent vom Veräußerungserlös, wenn die Liegenschaft seit dem 1.1.1988 umgewidmet wurde.

16. Gibt es steuerliche Ausnahmen? Wann muss ich keine Steuern für den Verkauf meiner Eigentumswohnung/meines Hauses zahlen?2020-09-25T14:57:20+02:00

Eine Befreiung von der Immobilienertragssteuer ist möglich, wenn eine Liegenschaft mindestens 2 Jahre Hauptwohnsitz des Verkäufers war und durch den Verkauf der Hauptwohnsitz aufgegeben wird. Die Befreiung gilt auch, wenn die Liegenschaft innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Verkauf fünf Jahre als Hauptwohnsitz fungierte.

Eine weitere Ausnahme gilt für selbst hergestellte Gebäude. Hier kann eine Steuerbefreiung auf das Gebäude geltend gemacht werden, wenn dieses in den letzten zehn Jahren nicht genutzt wurde, um Einkünfte zu erzielen.

17. Wer übernimmt die Kosten für die Errichtung des Kaufvertrages?2020-04-07T14:21:28+02:00

Ein Kaufvertrag wird in der Regel von einem Rechtsanwalt oder Notar errichtet. Dieser stellt auch den Antrag auf Eintragung des Wohnungseigentumsrechts im Grundbuch. Die Kosten hierfür trägt der Käufer. Die Höhe der Kosten richtet sich dabei für gewöhnlich nach dem Kaufpreis.

18. Was sind Kaufnebenkosten und wer übernimmt sie?2020-04-07T14:23:18+02:00

Zum Kaufpreis einer Wohnung, eines Hauses oder eines Grundstücks müssen Sie auch Kaufnebenkosten miteinkalkulieren. Diese umfassen unter anderem die Grunderwerbssteuer, die Eintragungsgebühr ins Grundbuch, das Maklerhonorar sowie Honorare für Rechtsanwalt oder Notar. Die Kaufnebenkosten trägt im Regelfall der Käufer.

19. Der Vorbesitzer verfügt über eine Gebäudeversicherung. Muss ich diese übernehmen?2020-09-25T14:57:52+02:00

Sie sind nicht verpflichtet, eine vorher bestehende Gebäudeversicherung dauerhaft zu übernehmen. Ab Eintragung in das Grundbuch können Sie die Versicherung innerhalb von 30 Tagen kündigen.

20. Ab wann ist das Kaufanbot rechtsgültig?2020-04-07T14:25:58+02:00

Das Kaufanbot ist dann rechtsgültig, wenn es in der vereinbarten Frist rechtsverbindlich angenommen wurde. Ab Annahme des Angebots durch den Verkäufer besteht die rechtliche Verpflichtung des Käufers, die Immobilie zu erwerben.

21. Wann muss ich die Maklerprovision zahlen?2020-04-07T14:27:11+02:00

Wenn das Kaufanbot von beiden Seiten unterfertigt wurde, ist auch die Maklerprovision zu zahlen.

INFORMATIONEN ZUM THEMA MIETE

22. Welche Nebenkosten fallen als Mieter an?2020-09-25T14:58:47+02:00

Wenn Sie eine Wohnung oder ein Haus mieten möchten, fallen folgende Nebenkosten an:

– Vergebührung des Mietvertrages: 1% des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttomietzinses, höchstens das 18-fache des Jahreswertes, bei unbestimmter Vertragsdauer 1% des dreifachen Jahreswertes. Der Bestandgeber oder dessen Vertretung (z.B. Makler, Hausverwalter, Notar) hat die Verpflichtung, diese Gebühr selbst zu berechnen und abzuführen.

– Vermittlungsprovision

Am 10.11.2017 wurde mit der Veröffentlichung des Bundesgesetzblattes mit der Änderung des Gebührengesetzes die Abschaffung der Gebühr für Wohnungsmietverträge beschlossen.

23. Wie hoch ist die Kaution für meine Mietwohnung?2020-09-25T14:59:22+02:00

Üblicherweise beträgt die Mietkaution 3 Bruttomonatsmieten und ist entweder in Form einer Bankgarantie oder in bar zu hinterlegen. Wird das Mietobjekt vom Mieter geräumt und rückgestellt, erhält er die Kaution rückerstattet sofern keine Ansprüche des Vermieters bestehen.

24. Was ist ein Mietanbot und wann ist es rechtskräftig?2020-09-25T14:59:58+02:00

Bei einem Mietanbot handelt es sich um ein verbindliches Angebot an den Vermieter, in dem Sie bestätigen, dass Sie eine Wohnung oder ein Haus zu den angegebenen Bedingungen mieten wollen. Sie geben damit eine bindende Erklärung ab, die Wohnung zu einem bestimmten Mietzins ab einem bestimmten Zeitpunkt zu mieten.

Das Mietanbot ist sofort nach fristgerechter Gegenzeichnung des Vermieters rechtskräftig.

25. Von wem wird der Mietvertrag errichtet bzw. an wen kann ich mich wenden?2020-04-20T11:26:31+02:00

Die Errichtung des Mietvertrags übernimmt im Normalfall der Anwalt oder Notar des Vermieters. Sie können sich auch an den Mietrechtschutz mit etwaigen Fragen wenden.

26. Ab welchem Zeitpunkt ist die Arbeit des Maklers abgeschlossen und wann ist die Provision fällig?2020-04-20T11:26:25+02:00

Der Makler hat mit der rechtskräftigen Unterzeichnung des Mietvertrages durch Mieter und Vermieter seine Leistung erbracht. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Provision zu entrichten.

27. Was sind Betriebskosten?2020-04-20T11:26:18+02:00

Betriebskosten sind im Mietrechtsgesetz, Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz und Heizkostenabrechnungsgesetz geregelt. Zu den Betriebskosten zählen unter anderem Wasser/Abwasser, Müll, Kanalräumung, Kehrgebühren, Strom für die Beleuchtung des Stiegenhauses und Gemeinschaftsflächen, Hausreinigung und öffentliche Abgaben.

28. Was muss ich bei der Übergabe des Mietobjekts beachten?2020-09-25T15:00:41+02:00

Bei der Übergabe eines Mietobjekts sollten Mieter und Vermieter idealerweise ein Übergabeprotokoll anfertigen, um etwaige Mängel zu dokumentieren, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Es empfiehlt sich, darin folgende Punkte zu protokollieren:

– Anwesende Personen
– Datum und Uhrzeit der Übergabe
– Zustand der einzelnen Räume (z.B. Wände, Decken und Fußboden auf etwaige Mängel prüfen)
– Zählerstände überprüfen (Strom, Gas, Wasser)
– Anzahl der Schlüssel

29. Wo melde ich Gas und Strom an?2020-09-25T15:01:57+02:00

Um in Ihrer neuen Wohnung Strom, Gas oder Fernwärme anzumelden, müssen Sie sich an Ihren gewünschten Energieversoger wenden. In der Regel geben Sie diesem den Zählerstand vom Tag des Auszugs sowie die neue Adresse bekannt. Wenn Sie beim gleichen Anbieter bleiben, kann gleichzeitig mit der Abmeldung auch die Anmeldung erledigt werden. Einen Überblick über Strom- und Gasanbieter und ihre Preise finden Sie zum Beispiel auf Vergleichsportalen wie dem Tarifkalkulator der E-Control oder durchblicker.at.

30. Wo muss ich meinen neuen Wohnsitz anmelden?2020-09-25T15:02:44+02:00

Die neue Wohnsitz-Meldung erledigen Sie beim Magistrat oder den zuständigen Gemeinden.

31. Brauche ich für meine Mietwohnung eine Haushaltsversicherung?2020-04-20T11:25:55+02:00

Der Vermieter hat grundsätzlich die Verpflichtung, sein Mietobjekt zu versichern. Für den Mieter ist es allerdings ebenfalls ratsam, eine eigene Haushaltsversicherung abzuschließen, um für alle Eventualitäten abgesichert zu sein.

32. In welcher Form müssen Sonderwünsche vereinbart werden?2020-04-20T11:25:49+02:00

Wenn Sie zum Beispiel Haustiere halten wollen, die Wohnung auch eine Gartenbenutzung zulässt oder sonstige Sonderwünsche erfüllt werden sollen, muss dies schriftlich im Mietvertrag festgehalten werden.

33. In welcher Form werden Beschädigungen der Ausstattung festgehalten?2020-04-20T11:25:44+02:00

Bei der Übergabe bzw. Übernahme des Mietobjektes ist es ratsam, in einem Übergabeprotokoll festzuhalten, wie der Zustand des Mietobjektes zum Übergabezeitpunkt ist. Dazu zählt zum Beispiel der Zustand der Bäder, Küche, Böden, Fenster, Türen oder sonstiger Einrichtung. Diese Bestandsaufnahme sollte schriftlich erfolgen.

34. Kann ich Veränderungen am Mietobjekt vornehmen?2020-09-08T13:00:32+02:00

Das ist in jedem Fall mit dem Vermieter zu klären. Bevor Sie eine Veränderung durchführen, müssen Sie eine schriftliche Genehmigung Ihres Vermieters einholen.

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